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	<title>Echte Demokratie Jetzt! Occupy</title>
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	<description>Yes we camp! #occupy empört #spanishrevolution #globaldemocracy</description>
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		<title>Wie gewaltfrei ist Blockupy?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 14:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Blockupy-Tage in Frankfurt werden vielleicht etwas mehr zeigen, wie ernst wir es mit der Gewaltfreiheit nehmen, wie der Occupy-Slogan von den 99% verstanden wird und worin wir, die &#8220;Empörten&#8221; und &#8220;Engagierten&#8221;, wirklich Gemeinsamkeit finden wollen. Die Veranstaltungen der Blockupy-Tage &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/05/wie-gewaltfrei-ist-blockupy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blockupy-frankfurt.org/sites/european-resistance.org/files/header2.png" alt="Blockupy Frankfurt Logo" width="630" height="114" />Die Blockupy-Tage in Frankfurt werden vielleicht etwas mehr zeigen, wie ernst wir es mit der Gewaltfreiheit nehmen, wie der Occupy-Slogan von den 99% verstanden wird und worin wir, die &#8220;Empörten&#8221; und &#8220;Engagierten&#8221;, wirklich Gemeinsamkeit finden wollen.</p>
<p>Die Veranstaltungen der Blockupy-Tage in Frankfurt (<a href="http://blockupy-frankfurt.org/" target="_blank">http://blockupy-frankfurt.org/</a>) vom 16.-19. Mai sind bislang bis auf die Samstagsdemonstration verboten worden. Das Camp in Frankfurt wurde gestern geräumt, zehntausende von Menschen werden in Frankfurt erwartet dieser Tage. Menschen setzen sich bereits in friedlichem, zivilen Ungehorsam über die Verbote hinweg und bestehen auf ihr Recht der Versammlungsfreiheit.<span id="more-5011"></span></p>
<p>Es dreht sich gerade viel um das Thema Gewalt. Einerseits in Form von Angst vor gewaltbereiten Gruppen oder &#8220;Chaoten&#8221;, die sich in die Veranstaltungen mischen könnten, andererseits um die Form der Gewalt, die vom Staat oder vom Neoliberalismus oder Kapitalismus ausgeht.</p>
<p><strong>Wie halten wir es mit Gewalt?</strong></p>
<p>In den kommenden Tagen wird sich nicht nur zeigen, wie Polizisten und staatliche Organe mit gewaltfreien (und gewalttätigen) Menschen umgehen, sondern auch wie ernst es die &#8220;Empörten&#8221; in Frankfurt während der Blockupy-Tage selbst mit der Gewaltfreiheit meinen. Mir selbst stellt sich dieser Tage die schwere Frage: Will ich mit Menschen gemeinsam auf die Straße gehen, die Gewalt als legitimes Mittel des Widerstands ansehen oder akzeptieren? Ich verstehe mich als Teil einer gewaltfreien Bewegung und merke, wie mulmig mir bereits wird, wenn ich davon lese, dass andere die Bewegung nicht an der “Militanzfrage spalten” wollen.</p>
<p>In einem Kommentar in der taz (am <a href="http://www.taz.de/!93510/" target="_blank">16. Mai</a>) schreibt ein stellv. Chefredakteur der Zeitung, dass er das &#8220;Gefahrenpotenzial in Frankfurt ganz woanders&#8221; sehe &#8220;als bei ein paar Platzwunden oder Fensterscheiben&#8221;, und er schreibt: &#8220;Politiker und Banker dürfen nicht unbehelligt ihrer Geschäfte nachgehen können.&#8221; Er redet von &#8220;dummer&#8221; Gewalt, die &#8220;wichtige Verbündete in der entscheidenden Mitte der Gesellschaft&#8221; abschreckt, begrüßt aber die &#8220;Wirkung&#8221;, wenn der &#8220;breite linke Protest&#8221; bei Blockupy zusammenkommt (und ich lese daraus: einschließlich auch gewaltbereiter Gruppen und solcher Gruppen, die diese in einem Bündnis akzeptieren).</p>
<p><strong>Welches Verständnis haben wir von Gewaltfreiheit?</strong></p>
<p>In meinem Verständnis von Gewaltfreiheit haben nicht nur das Akzeptieren von &#8220;Platzwunden&#8221; und &#8220;kaputten Fensterscheiben&#8221; keinen Platz, also Gewalt gegenüber Menschen oder Sachen, sondern für mich gehört dazu auch eine Sensibilität für die Gewalt, die von Feindbildern ausgeht. Gewalt besteht demnach auch darin, wenn von &#8220;bösen&#8221; Politikern, Bankern oder auch Polizisten (z.B. in Form von &#8220;Bullen&#8221;) die Rede ist. Es werden dann nicht mehr die Menschen gesehen, sondern diese werden abgewertet und in die Schublade &#8220;böse&#8221; gesteckt. Erfahrungsgemäß ist dann der Weg nicht mehr allzu weit, auch Gewalt in anderer Form &#8220;gegen&#8221; dieses &#8220;Böse&#8221; zu legitimieren oder gar anzuwenden &#8211; natürlich immer im Namen des &#8220;Guten&#8221;, &#8220;Gerechten&#8221;, oder auch zum Erhalt des Weltfriedens oder im Namen des gesellschaftlichen Fortschritts.</p>
<p><strong>Wie verstehen wir den Slogan der 99%?</strong></p>
<p>So kann man das Verständnis des genialen Slogan der 99% also auch als Lackmustest dafür nehmen, wie ernst wir es mit der Gewaltfreiheit wirklich nehmen. Dient der  Slogan dazu, um das 1% der &#8220;Reichen und Mächtigen&#8221; anzuklagen, also für Schuldzuweisungen und damit auch zum Aufbau eines verbindenden Feindbildes? Oder begreifen wir die 99% als Bild, durch welches wir uns auf die gemeinsamen Interessen und Bedürfnisse von allen Menschen besinnen, auf das Gemeinwohl, auf die Herausforderungen, vor denen wir kollektiv stehen und für die wir auch jede/r für sich mitverantwortlich ist?</p>
<p>&#8220;Empören&#8221; wir uns also nur zusammen <em>gegen</em> das 1% und die gegenwärtigen Zustände, oder &#8220;engagieren&#8221; wir uns <em>für</em> das, was alle Menschen, also die 99% bzw. 100% brauchen?<br />
Suchen wir nach Wegen der Verständigung und des gemeinsamen Gesprächs über politische und soziale Grenzen hinweg? Setzen wir uns ein <em>für</em> Menschen, <em>für</em> das Gemeinwohl, <em>für</em> Alternativen, soziale Gerechtigkeit und globalen Wandel &#8211; und entdecken <em>darin</em> unsere Gemeinsamkeit?</p>
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		<item>
		<title>David Graeber: &#8220;Schulden: Die ersten 5000 Jahre&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch des Mitbegründers der Occupy-Bewegung &#8220;Debt&#8221; ist gerade auf Deutsch erschienen: Ankündigung &#8221;Schulden: Die ersten 5000 Jahre&#8221; des Verlages und Leseprobe hier &#8220;Graeber sprengt die moralischen Fesseln, die uns auf das Prinzip der Schulden verpflichten. Denn diese Moral ist eine &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/05/david-graeber-schulden-die-ersten-5000-jahre/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2012/05/graeber.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4936" title="graeber" src="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2012/05/graeber.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Das Buch des Mitbegründers der Occupy-Bewegung &#8220;Debt&#8221; ist gerade auf Deutsch erschienen:</p>
<ul>
<li>Ankündigung &#8221;Schulden: Die ersten 5000 Jahre&#8221; des Verlages und Leseprobe <a href="http://www.klett-cotta.de/buch/Gesellschaft_/_Politik/Schulden/22512" target="_blank">hier</a></li>
</ul>
<p>&#8220;Graeber sprengt die moralischen Fesseln, die uns auf das Prinzip der Schulden verpflichten. Denn diese Moral ist eine Waffe in der Hand der Mächtigen. Die weltweite Schuldenwirtschaft ist eine Bankrotterklärung der Ökonomie. <strong>Der Autor enttarnt Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben.</strong><span id="more-4937"></span><br />
Im Kern ist dieses Buch ein hohes Lied auf die Freiheit: Das sumerische Wort »amargi«, das Synonym für Schuldenfreiheit, ist Graeber zufolge das erste Wort für Freiheit in menschlicher Sprache überhaupt.&#8221;</p>
<ul>
<li>die Besprechung des FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/eurokrise-und-vergib-uns-unsere-schulden-11527296.html" target="_blank">Und vergib uns unsere Schuld</a> (FAZ, 13.11.2011): <strong>&#8220;Jeder Umsturz, jede Revolution beginnt mit Schulden, welche die Gesellschaft nicht mehr bezahlen kann. David Graebers großes Buch zeigt uns, wo wir stehen. Eine Befreiung.&#8221;</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Rezensionen beim <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/david-graeber/schulden.html" target="_blank">Perlentaucher</a>, und weitere Besprechungen:</li>
<li><a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-am-anfang-waren-die-schulden_aid_753161.html" target="_blank">Am Anfang waren die Schulden</a> (Fokus, 15.5.2012)</li>
</ul>
<p>Lesungen mit David Graeber im Mai:</p>
<p><strong>18.05.12 | Frankfurt am Main</strong> |<strong> 16.00 Uhr</strong><br />
Schauspiel Frankfurt / Chagall Saal<br />
Moderation: Christian Felber</p>
<p><strong>21.05.12 | München</strong> | <strong>20.00 Uhr</strong><br />
Literaturhaus München<br />
Moderation: Frank Schirrmacher (FAZ)</p>
<p><strong>22.05.12 | Köln | </strong><strong>20.00 Uhr</strong><br />
Zentralbibliothek Köln<br />
Moderation: Ralph Bollmann (FAS)</p>
<p><strong>23.05.12 | Berlin </strong><strong> | </strong><strong>19.00 Uhr</strong><br />
Dussmann das KulturKaufhaus Berlin<br />
Moderation: Ulrike Herrmann (taz)</p>
<p><strong>24.05.12 | Leipzig</strong><strong> | </strong><strong>18.00 Uhr</strong><br />
Centraltheater Leipzig<br />
Moderation: Guillaume Paoli</p>
<p><strong>31.05.2012 | Berlin | 19.30 Uhr</strong><br />
In der Reihe &#8220;fraktion kontrovers&#8221; diskutiert David Graeber mit Dr. Frank-Walter Steinmeier und dem Philosophen Richard David Precht.</p>
<p>aktualisiert: 17.5.2012</p>
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		</item>
		<item>
		<title>12M &#8211; Globales MaiManifest</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uriebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr nach Beginn der 15M-Proteste in Spanien gehen weltweit wieder viele Menschen am 12M (12. Mai 2012) auf die Straße, um für echte Demokratie und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. In internationaler Zusammenarbeit entstand ein Manifest, das die Haltung der &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/05/12m-manifest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="magicdomid454">Ein Jahr nach Beginn der 15M-Proteste in Spanien gehen weltweit wieder viele Menschen am 12M (12. Mai 2012) auf die Straße, um für echte Demokratie und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren.</p>
<p id="magicdomid628">In internationaler Zusammenarbeit entstand ein Manifest, das die Haltung der vielen verschiedenen Bewegungen in Grundzügen widerspiegelt und als Diskussiongrundlage genutzt werden kann.<span id="more-4863"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung sagte Alvaro Rodriguez von der spanischen Indignados-Bewegung, der an dem Statement mitschrieb, dass es nicht die Position der lokalen und regionalen Versammlungen widerspiegele. Vielmehr bestehe der nächste Schritt darin, &#8220;das Statement den Versammlungen in aller Welt vorzustellen, damit sie es als Teil eines gemeinsamen Dialogs aller Bewegungen des globalen Frühlings diskutieren und Änderungen vorschlagen können&#8221;.<a href="http://de.unpacampaign.org/news/625.php" target="_blank"> http://de.unpacampaign.org/news/625.php</a></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Globales MaiManifest</strong></span></p>
<p id="magicdomid432">Wir leben in einer Welt, die von Kräften gelenkt wird, welche nicht in der Lage sind, der Weltbevölkerung Freiheit und Menschenwürde zu schenken (wenn sie es je waren). Eine Welt, in der uns gesagt wird, &#8220;es gibt keine Alternative“ zum Verlust der Rechte, die unsere Vorfahren durch lange und harte Kämpfe verwirklichten.</p>
<p id="magicdomid459">Wir finden uns wieder in einer Welt, in der Erfolg offenbar definiert wird als Gegensatz zu den grundlegendsten Werten der Menschheit, wie Solidarität und gegenseitiger Unterstützung. Zudem wird alles, was nicht Wettbewerbsfähigkeit, Egoismus und Habgier fördert, als dysfunktional betrachtet. Zudem wird diese unmoralische Ideologie durch das Monopol der Mainstream-Medien verstärkt, dem Werkzeug, das einen falschen Konsens rund um dieses unfaire und unhaltbare System erzeugt.</p>
<p id="magicdomid484">Aber wir sind nicht stumm geblieben! Unser Bewusstsein ist erwacht, und wir haben uns mit der Welle des Kollektivbewusstseins verbunden, das nun Licht und Hoffnung in jede Ecke der Welt bringt. Von Tunesien zum Tahrir Square, von Madrid nach Rejkjavik, von New York nach Brüssel, stehen Menschen auf. Im Arabischen Frühling, in der Würde von Island, in der würdevollen Wut von 15M und Occupy Wall Street. Gemeinsam haben wir den Status Quo aufgekündigt. Unsere Anstrengungen verkünden ganz klar „genug!“, und es wurden sogar Veränderungen angestoßen, weltweit.</p>
<p id="magicdomid325">Deshalb kommen wir, Frauen und Männer, Bewohner dieses Planeten, am 12. Mai erneut wieder zusammen, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen. Überall auf der Welt. Wir verurteilen den gegenwärtigen Zustand unseres Planeten und drängen auf die Anwendung verschiedener Strategien, die entwickelt wurden, um das Allgemeinwohl anzuregen und zu fördern.</p>
<p id="magicdomid516">Wir missbilligen die gegenwärtige Verteilung der ökonomischen Mittel, bei der nur eine kleine Minderheit Armut und Unsicherheit entgehen, während zukünftige Generationen dazu verdammt sind, ein vergiftetes Erbe anzutreten, dank der Umweltverbrechen der Reichen und Mächtigen. „Demokratische“ politische Systeme, wo es sie gibt, wurden bedeutungsleer und in den Dienst der wenigen gestellt, die daran interessiert sind, die Macht der Konzerne und Finanzinstitute zu stärken, ohne Rücksicht auf das Schicksal des Planeten und seiner Bewohner.</p>
<p id="magicdomid555">Die gegenwärtige Krise ist kein natürlicher Unfall. Sie wurde durch die Habgier derer verursacht, die die Welt versenken würden, mit Hilfe einer Wirtschaftslehre, die ihren eigentlichen Sinn verloren hat. Sie verwaltet nicht mehr das Allgemeingut, sondern stellt nur noch eine Ideologie dar, die im Dienste der Finanzmacht steht und versucht Billionen von Menschen erstickende Maßnahmen aufzuzwingen, ohne diese nach ihrer Meinung zu fragen. Sie sagen, es gibt keine Alternative. Sie sagen, wir müssen unsere Zukunft in die Hände eben derjenigen Experten legen, die sie zerstören.</p>
<p id="magicdomid647">Hier und jetzt sind wir zurück. Wir sind erwacht und nicht, um uns nur zu beschweren! Hier und jetzt gehen wir die wahre Ursache der Krise an: ihre Politik und ihre Lügen versteckt hinter leerer Rhetorik. Hier und jetzt schlagen wir Alternativen vor, weil wir das Problem lösen möchten, während wir uns auch in eine demokratischere Welt bewegen. Einfach gesagt wollen wir eine Welt, die von den Werten der Freiheit, der Gleichheit und der Brüderlichkeit regiert wird &#8211; dem alten Traum unserer Vorfahren, als sie sich in vorangegangenen Generationen gegen Unterdrückung erhoben &#8211; rund um den Planeten! Einfach gesagt wollen wir eine Welt, in der jeder Frau, jedem Mann und Kind das Streben nach persönlichem und kollektivem Glück garantiert ist.</p>
<p id="magicdomid688"><strong>Die unten stehende Erklärung spricht nicht im Namen eines jeden innerhalb der Global Spring/Occupy/Take the Square-Bewegungen, noch gibt sie dies vor. Dies ist ein Versuch Einiger innerhalb der Bewegungen geschriebene und weltweit in verschiedenen Asambleas (Versammlungen) befürwortete Erklärungen miteinander in Einklang zu bringen. Der Entstehungsprozess dieser Erklärung war konsensbasiert, offen für alle und regelmäßig auf unseren internationalen Kommunikationsplattformen angekündigt, die ebenfalls offen für alle sind  (wie die „squares“-Mailingliste, die  wöchentlichen globalen Roundtables und die „internationale“ Facebook-Gruppe). Es war ein langer und harter Prozess, voller Kompromisse. Diese Erklärung wird den Asambleas in aller Welt angeboten zur Diskussion, Überarbeitung, Ergänzung und Bestätigung.</strong></p>
<p id="magicdomid700"><strong>Es wird einen Prozess des globalen Dialoges geben, und diese Erklärung ist ein Teil davon, ist<em> work-in-progress</em>. Wir fordern nichts von Regierungen, Konzernen oder Parlamentsmitgliedern, welche manche von uns als unrechtmäßig, unverantwortlich oder korrupt betrachten. Wir sprechen zu den Menschen der Welt, sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Bewegungen. Wir wollen eine andere Welt, und eine solche Welt ist möglich:</strong></p>
<p id="magicdomid744"><strong>1. Die Wirtschaft muss in den Dienst des Wohlergehens der Menschen gestellt werden, muss die Umwelt <strong>unterstützen</strong> und ihr dienen, nicht privatem Profit. Wir wollen eine Welt, in der Arbeit für ihren sozialen Nutzen wertgeschätzt wird, nicht für ihren finanziellen oder kommerziellen Profit. Daher fordern wir:</strong></p>
<div id="magicdomid764">
<ul>
<li>Freier und universeller Zugang zu Gesundheit, Bildung (von der Grundschule bis zu höherer Ausbildung) und Behausung für alle menschlichen Wesen, durch eine geeignete Politik, um dies zu gewährleisten. Wir lehnen die Privatisierung öffentlicher Dienste und die Nutzung dieser wesentlichen Dienste für privaten Profit vollkommen ab.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid768">
<ul>
<li>Volle Achtung der Kinderrechte, einschließlich freier Kinderbetreuung für jeden.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid340">
<ul>
<li>Pension/Rente, damit wir Würde in allen Lebensaltern haben. Festgeschriebenes universales Krankengeld und Urlaubsgehalt.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid784">
<ul>
<li>Jeder Mensch soll Zugang zu einem adäquaten Einkommen für seinen Lebenunterhalt haben. Wir fordern also Arbeit oder alternativ dazu ein universell garantiertes bedingungsloses Grundeinkommen.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid798">
<ul>
<li>Unternehmen sollten für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden, z.B.  sollten Unternehmenssubventionen und Steuersenkungen eingestellt werden, wenn ein Unternehmen Arbeitsplätze auslagert oder Löhne senkt, die Umwelt oder die Rechte von Arbeitnehmern verletzt.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid811">
<ul>
<li>Neben Brot wollen wir Rosen. Jeder hat das Recht, Kultur zu genießen, an kreativer oder bereichernder Freizeit im Dienst der Menschheitsentwicklung teilzuhaben. Daher fordern wir die zunehmende Reduzierung von Arbeitsstunden, ohne Einkommenssenkung.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid832">
<ul>
<li>Nahrungsmittelunabhängigkeit durch nachhaltige Landwirtschaft soll gefördert werden als ein Instrument der Nahrungsmittelsicherheit zum Wohle Aller. Das sollte ein uneingeschränktes Verbot für die Produktion und die Vermarktung von gentechnisch veränderten Organismen beinhalten und eine sofortige Einschränkung der Nutzung von Agro-Chemikalien.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid1023">
<ul>
<li>Wir fordern eine Politik, die mit dem Verständnis harmoniert, dass sich unser Lebenswandel in Richtung organisch und ökologisch bewegen sollte. Diese Politik sollte auf einer einfachen Regel basieren: man darf die Balance des Ökosystems nicht für den eigenen Profit vergiften. Eine Verletzung dieses Grundsatzes soll weltweit als Umweltverbrechen geahndet und mit schweren Sanktionen belegt werden.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid1097">
<ul>
<li>Eine Politik, die einen Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien fördert, durch massive Investitionen, um zu einer Veränderung des Produktionsmodells beizutragen.</li>
</ul>
</div>
<ul>
<li>Wir fordern die Einführung internationaler Umweltstandards, verpflichtend für Staaten, Firmen, Konzerne und Individuen. Ökozid (willentliche Zerstörung von Umwelt, Ökosystemen, Biodiversität) sollte international als Verbrechen größten Ausmaßes anerkennt werden.</li>
</ul>
<p id="magicdomid45"><strong>2. Für das Erreichen dieser Ziele glauben wir, dass die Wirtschaft auf allen Ebenen demokratisch gestaltet sein sollte, vom Lokalen bis hin zum Globalen. Die Menschen müssen die demokratische Kontrolle über finanzielle Institutionen, transnationale Unternehmen und deren Lobbies innehaben. Zu diesem Zweck fordern wir:</strong></p>
<div id="magicdomid46">
<ul>
<li>Kontrolle und Regulierung von Finanzspekulation durch die Abschaffung von Steueroasen und Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Solange diese existieren, müssen der internationale Währungsfond, die Weltbank und das Basler Komitee zur Bankenregulierung radikal demokratisiert werden. Deren Aufgabe soll es von nun an sein, die wirtschaftliche Entwicklung auf der Basis demokratischer Entscheidungsfindung voranzutreiben. Reiche Regierungen dürfen nicht mehr Stimmrecht besitzen, weil sie reich sind. Internationale Institutionen müssen durch das Prinzip kontrolliert werden, dass jedes menschliche Wesen den gleichen Wert wie andere menschliche Wesen besitzt – Afrikaner, Argentinier oder Amerikaner; Grieche oder Deutscher.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid48">
<ul>
<li>Solange diese existieren, müssen das globale Handelssystem und die Welthandelsorganisation radikal reformiert und demokratisiert werden. Die Kommerzialisierung von Leben und Ressourcen, Lohn- und Handelsdumping zwischen den Ländern muss aufhören.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid50">
<ul>
<li>Wir wollen die demokratische Kontrolle über globale Gemeingüter, definiert als natürliche Ressourcen und ökonomische Institutionen, welche grundlegend für eine angemessene Wirtschaftsleistung sind. Diese Gemeingüter sind: Wasser, Energie, Luft, Telekommunikation und ein faires und stabiles Wirtschaftssystem. In all diesen Bereichen müssen Entscheidungen den Bürgern gegenüber verantwortlich getroffen werden und es müssen deren Interessen gesichert werden, nicht die Interessen einer kleinen Minderheit  der Finanzelite.</li>
</ul>
</div>
<ul>
<li>Solange soziale Ungleichheiten existieren, müssen Steuern auf allen Ebenen dem Prinzip der Solidarität unterworfen sein. Diejenigen, die mehr haben sollten dazu beitragen, das kollektive Sozialwesen zu erhalten. Maximales Einkommen sollte begrenzt werden und Mindesteinkommen sollten festgesetzt werden, um die empörenden sozialen Unterschiede in unseren Gesellschaften, sowie deren sozialpolitische und ökonomische Folgen zu verringern.</li>
</ul>
<ul>
<li>Kein Geld mehr für Bankenrettungen. So lange Schulden existieren, fordern wir den Beispielen von Island und Ecuador folgend, eine soziale Überprüfung der Schulden einzelner Länder. Unrechtmäßige Schuldenforderungen von finanziellen Institutionen sollten nicht gezahlt werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Uneingeschränkte Beilegung der Sparpolitik, die nur einer Minderheit zu Gute kommt, und die großes Leiden für die Mehrheit verursacht.</li>
</ul>
<ul>
<li>So lange Banken existieren, muss getrennt werden zwischen Geschäfts- und Finanzbanken, und Banken „too big to fail“ sind zu vermeiden.</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p id="magicdomid65">Unternehmen dürfen keine juristischen Personen sein. Firmen können nicht auf dieselbe Ebene von Rechten erhoben werden wie Menschen. Das öffentliche Recht, Arbeiter, Bürger und die Umwelt zu schützen, sollte über den Schutz privaten Eigentums oder von Kapitalanlagen gestellt werden.</p>
</li>
</ul>
<p id="magicdomid112"><strong> 3. Wir glauben, dass politische Systeme vollkommen demokratisch sein müssen. Deshalb  fordern wir volle Demokratisierung internationaler Institutionen und eine Abschaffung des Vetorechtes einiger weniger Regierungen. Wir wollen ein politisches System, das die Vielfalt und Vielseitigkeit unserer Gesellschaften wahrhaft repräsentiert:</strong></p>
<div id="magicdomid280">
<ul>
<li>Alle Beschlüsse, die die gesamte Menschheit betreffen, sollen innerhalb         demokratischer Foren wie einer partizipatorischen und direkten UN-Parlamentsversammlung oder einer UN-Völkerversammlung getroffen werden. Nicht von reichen Clubs wie den G20 oder den G8.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid156">
<ul>
<li>Wir fordern auf allen Ebenen die Entwicklung einer Demokratie, die so partizipatorisch wie möglich ist und die eine nichtrepräsentative, direkte Demokratie beinhaltet.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid147">
<ul>
<li>So lange Wahlsysteme praktiziert werden, sollen sie so fair und repräsentativ wie möglich sein. Verzerrungen, die das Prinzip der Verhältnismäßigkeit verletzen, sind zu vermeiden.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid631">
<ul>
<li>Wir fordern eine Demokratisierung des Zugangs zu Medien und der Leitung von Medien (Mainstream-Medien). Diese sollen dazu dienen die Öffentlichkeit zu bilden, anstatt einen künstlichen Konsens über ungerechte Politik zu schaffen.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid183">
<ul>
<li>Wir fordern Demokratie in Unternehmen und Konzernen. Unabhängig von Lohnniveau und Geschlecht sollen Arbeitnehmer echte Entscheidungskraft in den Firmen und Unternehmen haben, in denen sie arbeiten. Wir wollen kooperative Konzerne und Unternehmen als echte demokratische ökonomische Institutionen fördern.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid261">
<ul>
<li>Null Toleranz gegenüber Korruption in der Wirtschaftspolitik. Wir müssen den maßlosen Einfluss des Big Business in der Politik unterbinden, der heute eine         Hauptbedrohung echter Demokratie darstellt.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid250">
<ul>
<li>Wir fordern die vollständige Redefreiheit, Versammlungsfreiheit und ein Demonstrationsrecht, sowie ein Ende der Versuche das Internet zu zensieren.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid253">
<ul>
<li>Wir fordern die Wahrung von Datenschutz und der Privatsphäre innerhalb und außerhalb des Internets. Weder Unternehmen noch Regierungen sollen Datenspeicherung betreiben.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid258">
<ul>
<li>Wir sind überzeugt davon, dass Militärausgaben der gesellschaftlichen Entwicklung politisch entgegenstehen. Daher fordern wir die Beschränkung auf ein Minimum.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid220">
<ul>
<li>Die bürgerlichen, kulturellen, politischen und ökonomischen Rechte von ethnischen, kulturellen und sexuellen Minderheiten sind voll anzuerkennen.</li>
</ul>
</div>
<div id="magicdomid647">
<ul>
<li>Manche von uns glauben, dass eine neue universelle Deklaration der Menschenrechte erarbeitet werden muss, die dem 21. Jahrhundert gerecht wird, verfasst auf partizipatorischem, direktem und demokratischem Wege. Solange die gegenwärtige Deklaration der Menschenrechte unsere Rechte definiert, muss die Umsetzung in allen – reichen und armen –  Ländern vorangetrieben werden. Dies beinhaltet die Schaffung von Institutionen die für die Umsetzung und die Bestrafung von Verstößen sorgen, wie etwa ein internationaler Gerichtshof, der soziale, ökonomische und ökologische Verbrechen von Regierungen, Unternehmen und Individuen ahndet. Wie in Island oder manchen lateinamerikanischen Ländern sind neue Verfassungen für politische Institutionen auf allen Ebenen zu überlegen: lokal, national, regional und global. Gerechtigkeit und Gesetze müssen allen dienen, ansonsten ist Gerechtigkeit keine Gerechtigkeit und Gesetz nicht Gesetz.</li>
</ul>
</div>
<p id="magicdomid89">Dies ist ein weltweiter Globaler Frühling. Wir werden hier sein im Mai 2012, wir werden kämpfen, bis wir gewinnen. Wir werden nicht aufhören, Menschen zu sein. Wir sind keine Nummern. Wir sind freie Frauen und Männer.</p>
<p id="magicdomid91"><strong>Für einen globalen Frühling!</strong></p>
<p id="magicdomid93"><strong>Für globale Demokratie und soziale Gerechtigkeit!</strong></p>
<p id="magicdomid95"><strong>Geht auf die Straßen im Mai 2012!</strong></p>
<p>&#8212;&#8211;<br />
zum Download als PDF oder ODT (Open Office):</p>
<div><a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/plugins/filedownload/download.php/?path=http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2012/05/globales_mai_manifest_2012.pdf&type=&referer=/feed/"><span><img class="size-full" style="float: left;" title="PDF" src="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2012/05/pdf-icon.jpg" alt="" width="75" /></span></a><br />
<a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/plugins/filedownload/download.php/?path=http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2012/05/globales_mai_manifest_2012.odt&type=&referer=/feed/"><span><img class="size-full" style="float: left;" title="ODT" src="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2012/05/odt_icon.png" alt="" width="75" /></span></a></p>
<div style="clear: both;"></div>
</div>
<p>Quellen: <a href="http://interoccupy.org/may-12th-globalmay-statement/" target="_blank">http://interoccupy.org/may-12th-globalmay-statement/</a>, 5.5.2012 (von occupy london &#8211; internationale kommission / deutsche Übersetzung von unbekannt / Änderungen: Du!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OCCUPY IST</title>
		<link>http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/03/occupy-ist/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 21:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.echte-demokratie-jetzt.de/?p=4777</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; eine seit dem 15.10.2011 weltweite Bewegung für soziale Veränderung. &#8230; schon am 15. Mai 2011 mit der Bewegung der &#8220;Indignados&#8221; in Spanien gestartet (über den Film, das Gespräch hinterher und Stephane Hessel hier) &#8230; eine Mischung aus &#8220;Empört Euch&#8221; &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/03/occupy-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; eine seit dem <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/doku-15o/" target="_blank">15.10.2011</a> weltweite Bewegung für soziale Veränderung.</p>
<p>&#8230; schon am 15. Mai 2011 mit der Bewegung der &#8220;Indignados&#8221; in Spanien gestartet</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/_Kfka_HakZo?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>(über den Film, das Gespräch hinterher und Stephane Hessel <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/218231.indignados-bunte-bilder-einer-revolution-und-dann.html" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>&#8230; eine Mischung aus &#8220;Empört Euch&#8221; und &#8220;Engagiert Euch&#8221;, die der alte Resistance-Kämpfer <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/emport-euch/" target="_blank">Stephane Hessel</a> für die jungen geschrieben hat und appelliert: &#8220;Die Werte des Widerstandes und der Menschenrechte sollten nicht vergewaltigt sondern respektiert werden.&#8221;</p>
<p>&#8230; Protest in vielen demokratischen Ländern: Menschen sind gegenwärtig auf den Straßen in <a href="http://www.ftd.de/politik/:politik-proteste-gegen-sparmassnahmen-in-griechenland/60175361.html" target="_blank">Griechenland</a>, <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/demonstration-spanien-bildung" target="_blank">Spanien</a>, <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13884730/Occupy-Slowakei.html" target="_blank">Slowakei</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,817698,00.html" target="_blank">Russland</a>, <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1578948/Senegal-Proteste-vor-Praesidentenwahl#/beitrag/video/1578948/Senegal-Proteste-vor-Praesidentenwahl" target="_blank">Senegal</a> und <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13873124/Volkszorn-in-Portugal.html" target="_blank">Portugal</a> &#8230;<span id="more-4777"></span></p>
<p>&#8230; Bankenkritik: <a href="http://www.campact.de/finanzkrise/sn2/signer" target="_blank">&#8220;Banken in die Schranken&#8221;</a></p>
<p>&#8230; in Spanien im Parlament: <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/linke-in-spanien-wie-ein-occupy-aktivist-das-parlament-aufmischt-1.1294188" target="_blank">Wie ein Occupy-Aktivist das Parlament aufmischt</a></p>
<p>&#8230; anarchistisch inspiriert: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/linke-utopien-wer-hat-angst-vor-anarchismus-11627790.html" target="_blank">Wer hat Angst vor Anarchismus?</a></p>
<p>&#8230; auch in der Musik angekommen: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/1686549/" target="_blank">Wie klingt die Krise?</a></p>
<p>&#8230; die Versammlung von Menschen in <a href="http://vimeo.com/30468888" target="_blank"><em>Asambleas</em></a> (<a href="../wp-content/plugins/filedownload/download.php/?path=http://www.echte-demokratie-jetzt.de/wp-content/uploads/2011/07/quickguide_volksversammlung_de11.pdf&amp;type=&amp;referer=/material/">Kurzanleitung</a>)</p>
<p>&#8230; auch bei Intellektuellen beliebt: Mark Greif &#8211; <a href="http://detektor.fm/kultur/mark-greif-occupy-wall-street/" target="_blank">&#8220;Occupy- was nun?&#8221;</a> (mit Interview)</p>
<p>&#8230; Besetzung: <a href="http://occupycologne.tumblr.com/Aktionskonsens" target="_blank">3 einfache Occupy-Regeln</a></p>
<p>&#8230; auch anonym: <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/anonymous-und-occupy-hinter-der-maske/6295224.html">Anonymous und Occupy: Hinter der Maske</a></p>
<p>&#8230; das Nehmen von öffentlichem Raum (<em>take the square</em>) -  und macht ihn selbst zum Thema: <a title="Zutritt verboten!" href="http://www.freitag.de/politik/1206-zutritt-verboten" target="_self">Zutritt verboten!</a></p>
<p>‎&#8230; ein neues 1968, oder eher ein 1848: <a href="http://www.freitag.de/kultur/1210-das-ende-der-mutlosen-zeit" target="_blank">Mut für Occupy</a> (&#8220;Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch&#8221;)</p>
<p>&#8230; (bitte kommentieren)</p>
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		<title>Leidtragende Griechen: Solidarität und Engagement</title>
		<link>http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/02/leidtragende-griechen-solidaritat-und-engagement/</link>
		<comments>http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/02/leidtragende-griechen-solidaritat-und-engagement/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Parlament in Griechenland hat am 13. Februar 2012 ein neues &#8220;Sparpaket&#8221; beschlossen, um dadurch eine notwendige Voraussetzung für ein weiteres finanzielles &#8220;Hilfspaket&#8221; durch die Eurogruppe und den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu schaffen. Gleichzeitig gingen vorher Hunderttausende von Menschen friedlich &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/02/leidtragende-griechen-solidaritat-und-engagement/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Parlament in Griechenland hat am 13. Februar 2012 ein neues &#8220;Sparpaket&#8221; beschlossen, um dadurch eine notwendige Voraussetzung für ein weiteres finanzielles &#8220;Hilfspaket&#8221; durch die Eurogruppe und den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu schaffen. Gleichzeitig gingen vorher Hunderttausende von Menschen friedlich demonstrierend auf die Straße &#8211; und es kam daneben auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Vandalismus und Zerstörung.</p>
<p>Hier einige kurze Impressionen vom 12. Februar abends in Athen:<span id="more-4724"></span></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/Bgkp-q0PYe4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/PL2cdYd2CiI?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/SP8HiJAR2Y4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun ein weiterer Blick auf die kleinste Einheit, den Menschen, gegenwärtige Bedingungen in Griechenland, auf Veränderungen im Alltag einzelner Menschen, deren Ängste und Sorgen:</p>
<p><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/218529.wo-die-warme-wohnung-luxus-ist.html" target="_blank">Für einen Job nach Syrien</a>: Ein Händler ohne Laden, ein Ingenieur ohne Arbeit, eine Rentnerin mit Schulden. Die Arbeitslosenquote in Griechenland ist auf über 20 Prozent angestiegen.<br />
<a href="http://www.taz.de/!87684/" target="_blank">&#8220;Ich bin froh, wenn ich noch Strom hab&#8221;</a>: Lebensmittel tauschen, drei Pullover in der kalten Wohnung tragen und leere Bibliotheken. Drei Griechinnen erzählen von ihrem Alltag unter dem rigiden Sparkurs der Regierung.<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/218529.wo-die-warme-wohnung-luxus-ist.html" target="_blank">Wo die warme Wohnung Luxus ist</a>: In Griechenland sind praktisch alle Lebensbereiche von der Krise betroffen</p>
<p>Beim Schauen der Bilder und Lesen der Worte stelle ich mir Fragen danach, wie Solidarität, Mitgefühl und Engagement in diesem Moment eigentlich aussehen können: Unterschreibe ich eine <a href="http://www.1millionsignatures.eu/" target="_blank">Online-Petition</a> an den Präsidenten der Europäischen Kommission, in der &#8220;Eine Million Unterschriften für Europa&#8221; gesammelt werden, gehe ich aus Solidarität demonstrieren, vielleicht unter dem Motto &#8220;We are all Greeks&#8221; (wie Menschen in <a href="http://www.facebook.com/events/253637944712060/" target="_blank">Irland am 18.2.</a>), oder trage ich auch ein Schild mit &#8220;Solidarität mit den Griechen&#8221; oder &#8220;Ich hab sogar ein Schild&#8221; auf die Straße, wie etwa gestern <a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.326433494061139.67694.255629947808161&amp;type=3" target="_blank">Menschen in Düsseldorf</a>?</p>
<p>Komme ich mit Menschen ins Gespräch über das, was mich in Zusammenhang mit &#8220;Griechenland&#8221; bewegt, im Internet, hier vorort? Grabe ich tiefer, erkunde mein eigenes oder auch kollektives Denken, um neue Perspektiven und (Aus-) Wege mit zu unterstützen. Lese ich endlich das Buch über die &#8220;Schulden&#8221; von David Graeber, einem der Denker und Aktivisten hinter Occupy Wall Street, das der Herausgeber der FAZ in seinem Essay <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/eurokrise-und-vergib-uns-unsere-schulden-11527296.html" target="_blank">&#8220;Und vergib uns unsere Schulden&#8221;</a> so gefeiert hat? Beschäftige ich mich mehr mit dem Thema Geldsystem, mit Zins und Zinseszins, tauche etwa ein paar Minuten, 30 Minuten oder auch 60 Minuten in die <a href="http://margritkennedy.de/" target="_blank">Welt von Magrit Kennedy</a> ein? Oder schaue ich auch genauer auf die überzeugenden Aktivisten für ein <a href="http://www.grundeinkommen.ch/" target="_blank">Bedingungsloses Grundeinkommen</a> in der Schweiz, die am 21. April ihre <a href="http://www.bedingungslos.ch/" target="_blank">Volksinitiative</a> starten &#8211; zur Inspiration, zum Lernen wie es gehen kann, und was erste Schritte sind?</p>
<p>Klar ist mir in jedem Fall, das ich mich nicht nur empören, sondern engagieren will für sozialen Wandel, auf meine eigene Art Teil der so notwendigen Veränderung bin, gemeinsam mit anderen &#8211; für mich, dich, uns &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir wollen Teil der Lösung sein&#8221; &#8211; Chile in Deutschland</title>
		<link>http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/01/wir-wollen-teil-der-losung-sein-chile-in-deutschland/</link>
		<comments>http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/01/wir-wollen-teil-der-losung-sein-chile-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 18:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.echte-demokratie-jetzt.de/?p=4654</guid>
		<description><![CDATA[Chile ist eines der demokratischen Länder, in denen im letzten Jahr eine neue Protestbewegung entstand (weitere Infos hier). Seit Juni 2011 versammelten sich hunderttausende Schüler, Lehrer und Studenten im ganzen Land zu Protesten für bessere Bildung und soziale Veränderung. Lange Zeit &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/01/wir-wollen-teil-der-losung-sein-chile-in-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chile ist eines der demokratischen Länder, in denen im letzten Jahr eine neue Protestbewegung entstand (weitere Infos <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/chile/">hier</a>). Seit Juni 2011 versammelten sich hunderttausende Schüler, Lehrer und Studenten im ganzen Land zu Protesten für bessere Bildung und soziale Veränderung. Lange Zeit demonstrierten sie jeden Donnerstag &#8211; und haben inzwischen wohl die Mehrheit der Bevölkerung auf ihrer Seite. Seit November gab es keine Aktionen mehr, doch am letzten Donnerstag wurde wieder eine öffentliche Aktion für kostenlose Bildung durchgeführt und das neue Protestjahr angekündigt.<span id="more-4654"></span></p>
<p>Der neue Stundentenführer Gabriel Boric und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Camila_Vallejo" target="_blank">Camila Vallejo</a>, die charismatische, bisherige Studentensprecherin (und &#8220;<a href="http://www.guardian.co.uk/media/poll/2011/dec/16/time-magazine-person-of-the-year-poll" target="_blank">Person of the year 2011</a>&#8220;) haben gerade ein Interview unter dem Titel  <a href="http://www.jungewelt.de/2012/01-24/043.php" target="_blank">&#8220;Wir wollen Teil der Lösung sein&#8221;</a> gegeben, in dem sie auf das vergangene Jahr zurückblicken und über die Perspektiven und Hindernisse der sozialen Bewegung reden. Die <a href="http://www.nytimes.com/2012/01/29/opinion/sunday/student-protests-rile-chile.html?_r=3" target="_blank">New York Times</a> schreibt gerade über Camilla Vallejo: &#8220;the 23-year-old Ms. Vallejo has gained rock-star status among the global activist class.&#8221;</p>
<p>Eingeladen durch die <a href="http://www.rosalux.de/news/38085">Rosa-Luxemburg-Stiftung</a> und die <a href="http://www.gew.de/Chile_Fuer_ein_sozial_gerechtes_Bildungswesen.html" target="_blank">Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft</a> sind die beiden (mit anderen Bildungsaktivisten gemeinsam) vom <strong>28.1. bis 8.2.2012  in Deutschland</strong> unterwegs. Hier die Termine ihrer <strong>&#8220;Wir können die Welt verändern&#8221;-Tour:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Dresden, 28.1.</strong>, 10 Uhr, TU Dresden, Hörsaalzentrum</li>
<li><strong>Frankfurt am Main, 28.1.</strong>, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Saal</li>
<li><strong>Würzburg, 29.1.</strong>, 18 Uhr, Festsaal über der Burs</li>
<li><strong>Saarbrücken, 30.1.</strong>, 18 Uhr, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Vortragssaal</li>
<li><strong>Hamburg, 31.1.</strong>, 19 Uhr, Uni Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal 1</li>
<li><strong>Dortmund, 1.2.</strong>, 18 Uhr, Rathaus, Saal der Partnerstädte</li>
<li><strong>Braunschweig, 2.2.</strong>, 18:30 Uhr, Gewerkschaftshaus</li>
<li><strong>Bremen, 3.2.</strong>, 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Tivoli-Saal</li>
<li><strong>München, 7.2.</strong>, 19 Uhr, DGB-Haus</li>
<li><strong>Berlin, 8.2.</strong>, 19 Uhr, Audimax der Humboldt-Universität</li>
</ul>
<p>Hier das Video der Abschlussveranstaltung in Berlin (1:31 min)</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/4UAnNFMU9CY?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong></strong> Weitere Berichte und Videos dazu:<br />
27.1.12 amerika21.de: <a href="http://amerika21.de/nachrichten/2012/01/46493/europa-reise" target="_blank">Chilenische Aktivisten beginnen Europa-Reise</a><br />
30.1.12 amerika21.de: <a href="http://amerika21.de/meldung/2012/01/47229/trio-unterwegs" target="_blank">Chilenische Aktivisten zu Besuch in Dresden und Frankfurt</a><br />
31.1. latina-press.com: <a href="http://www.rosalux.de/event/45178/jugend-in-bewegung-neuer-aufbruch-in-chile-1.html" target="_blank">Podiumsdiskussion der “Bildungsaktivisten” aus Chile in Würzburg</a></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/Ozwn62CX6x0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>30.1.12 jetzt.de: <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/538334/Die-Anfuehrerin-der-150000" target="_blank">Die Anführerin der 150.000</a><br />
30.1.12 spiegel.de: <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,811849,00.html" target="_blank">Lehr uns revoltieren, Comandante Camila!</a><br />
1.2.12 tagesspiegel.de: <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/studentenproteste-das-gesicht-des-aufstands/6133842.html" target="_blank">Das Gesicht des Aufstands</a><br />
<strong>1.2.12 dradio.de: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1666690/" target="_blank">Chilenische Bildungsaktivisten touren durch Deutschland</a> </strong>(4:40min)<br />
1.2.12 derwesten.de: <a href="http://www.derwesten.de/politik/linken-star-camila-vallejo-aus-chile-tourt-durch-dortmund-id6306933.html" target="_blank">Linken-Star Camila Vallejo aus Chile tourt durch Dortmund</a><br />
<strong>2.2.12 zeit.de: <a id="MAA4AEgAUABgAWoCZGU" href="http://news.google.de/news/url?sa=t&amp;ct2=de%2F0_0_s_0_0_t&amp;usg=AFQjCNGDdUtuVVwXaq18UAVavplAJk80MQ&amp;did=bb375ff6d0405397&amp;cid=8797484500470&amp;ei=VTIrT_DCI9CF8gPJdQ&amp;rt=MORE_COVERAGE&amp;vm=STANDARD&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fstudium%2Funi-leben%2F2012-02%2Fcamila-vallejo-portraet" target="_blank">Studentenproteste: Revolutionskunde für Anfänger</a></strong><br />
4.2. faz.net: Camila Vallejo/ <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/camila-vallejo-das-gesicht-des-kommunismus-11637668.html" target="_blank">Das Gesicht des Kommunismus </a><br />
7.2. sueddeutsche.de: <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/camila-vallejo-an-der-lmu-das-gesicht-der-revolution-1.1278103" target="_blank">Das Gesicht der Revolution</a><br />
8.2. neues-deutschland.de: <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/217870.in-chile-entsteht-eine-neue-bewegung.html" target="_blank">In Chile entsteht eine neue Bewegung</a><br />
8.2. fr-online.de: <a href="http://www.fr-online.de/kultur/chilenische-kommunistin-camila-vallejo-besucht-deutschland,1472786,11590276,view,asFirstTeaser.html" target="_blank">Camila Vallejo besucht Deutschland</a><br />
9.2. amerika21.de: <a href="http://amerika21.de/meldung/2012/02/48671/camila-vallejo-chile-berlin" target="_blank">Chilenische Aktivisten beenden Rundreise in Berlin</a><br />
9.2. n-tv.de: <a href="http://www.n-tv.de/politik/Die-Schoene-und-die-Biester-article5450401.html" target="_blank">Die Schöne und die Biester</a><br />
11.2. derstandard.at: <a href="http://derstandard.at/1328507359116/Stackls-Suedblick-Wie-die-23-jaehrige-Camila-Vallejo-die-Maechtigen-Chiles-herausfordert" target="_blank">Wie die 23-jährige Camila Vallejo die Mächtigen Chiles herausfordert</a><br />
10.2. stern.de: Chiles Studentenführerin Camila Vallejo/ <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/chiles-studentenfuehrerin-camila-vallejo-kein-wetter-fuer-die-revolution-1784944.html" target="_blank">Kein Wetter für die Revolution</a><br />
<strong>13.2. dradio.de: <a href="http://wissen.dradio.de/studenten-in-chile-camila-vallejo-das-gesicht-der-revolte.39.de.html?dram:article_id=15026" target="_blank">Camila Vallejo &#8211; das Gesicht der Revolte</a> (7 min)</strong><br />
14.2. taz.de: <a href="http://taz.de/Chilenin-Camila-Vallejo/!87686/" target="_blank">Chilenin Camila Vallejo: Die Eine aus einer Million</a></p>
<p>Zur Hintergrundinformation hier die Dokumentation &#8220;Chile rising&#8221;, die Anfang des Jahres auf Aljazeera ausgestrahlt wurde (englisch, 24 min):</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/tu4tPw5ND7M?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8212;&#8212;</p>
<p>zuletzt aktualisiert: 14.2.12</p>
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		<title>In Honolulu die Wahrheit sagen: &#8220;We are the many&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 23:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mensch hatte die Gelegenheit seine Wahrheit, die durch Occupy und die 99% inspiriert ist, den Staatsmännern mitzuteilen, die fast die Hälfte der Weltbevölkerung regieren. Und er hatte Angst davor, hat es dann für sich und auch all die Menschen &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2012/01/die-wahrheit-sagen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein</em> Mensch hatte die Gelegenheit seine Wahrheit, die durch Occupy und die 99% inspiriert ist, den Staatsmännern mitzuteilen, die fast die Hälfte der Weltbevölkerung regieren. Und er hatte Angst davor, hat es dann für sich und auch all die Menschen getan, die eine solche Gelegenheit niemals bekommen. Seine Widmung zu seinem Video über &#8220;Occupy with Aloha&#8221;: &#8220;I dedicate this action to those who would speak truth to power but were not allowed the opportunity.&#8221;<span id="more-4549"></span></p>
<p>Er heißt MAKANA, ist Musiker aus Hawai. Und es war in Honolulu am 12. November 2011 als er für 45 Minuten seine Occupy-Hymne &#8220;We are the many&#8221; auf einer Gala-Veranstaltung der APEC (Asian-Pacific Economomic Cooperation) vor Präsident Obama und weiteren 20 Staatsmännern vielmals wiederholt vortrug.</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/H-M07v8N_eU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8220;We&#8217;ll occupy the streets<br />
We&#8217;ll occupy the courts<br />
We&#8217;ll occupy the offices of you<br />
Till you do<br />
The bidding of the many, not the few.&#8221;<br />
(&#8220;Wir werden die Straßen, Gerichte, eure Büros besetzen,<br />
bis Ihr euch für die vielen einsetzt, und nicht für einige wenige.&#8221;)</p>
<p>Nach seinem Auftritt sagt MAKANA in dem Video: &#8220;Es war eine unglaubliche Erfahrung, die Worte zu singen, diese Worte, zu diesem Raum voll Menschen. (&#8230;) Ich fand es befremdlich, dass ich zuerst ängstlich war, es zu tun. Ich fand es beunruhigend, deshalb tat ich es. (&#8230;) Ich bin niemals zuvor in meinem Leben ängstlich gewesen etwas zu singen. Wenn es das ist, wo wir in unserer Welt hingekommen sind, das wir ängstlich sind gewisse Sachen in der Gegenwart gewisser Menschen zu sagen. Ich denke das ist ein gefährlicher Ort, um sich dort aufzuhalten. Um für mich da herauszukommen, musste ich dieses Lied singen. Und das war, was ich tat.&#8221;</p>
<p>Auf youtube schrieb er zu der Situation:<br />
&#8220;My goal was not to disturb the guests in an offensive fashion but rather to subliminally fill their ears and the entire dinner atmosphere with a message that might be more effectively received in a subconscious manner. I sweetly sang lines like &#8220;You enforce your monopolies with guns/ While sacrificing our daughters and sons/ But certain things belong to everyone/ Your thievery has left the people none&#8221;. The event protocol was such that everyone there kept their expressions quite muffled. Now and then I would get strange, befuddled stares from heads of state. It was a very quiet room with no waiters; only myself, the sound techs, and the leaders of almost half the world&#8217;s population.<br />
If I had chosen to disrupt the dinner and force my message I would have been stopped short. I instead chose to deliver an extremely potent message in a polite manner for a prolonged interval.<br />
<strong>I dedicate this action to those who would speak truth to power but were not allowed the opportunity.</strong>&#8221;</p>
<p>&#8212;<br />
Offizielles Musikvideo &#8220;WE ARE THE MANY&#8221;:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/xq3BYw4xjxE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Freier Download des Songs <a href="http://makanamusic.com/?slide=we-are-the-many" target="_blank">hier</a>&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Quelle youtube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H-M07v8N_eU" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=H-M07v8N_eU</a><br />
Übersetzung: Tom Stelling/<a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de" target="_blank">www.echte-demokratie-jetzt.de</a></p>
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		<title>Occupy weltweit 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 19:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uriebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 war das Jahr von Natur- und von Menschen gemachten Katastrophen wie Fukushima und der Finanz- und Schuldenkrise – und auch das Jahr des weltweiten Protests. Das Magazin TIME hat „die Demonstrantin“ sogar zur Person des Jahres erklärt. &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/12/occupy-weltweit-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2011 war das Jahr von Natur- und von Menschen gemachten Katastrophen wie Fukushima und der Finanz- und Schuldenkrise – und auch das <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13784334/2011-das-Jahr-der-weltweiten-Protestbewegungen.html" target="_blank">Jahr des weltweiten Protests</a>. Das Magazin TIME hat „die Demonstrantin“ sogar zur <a href="http://www.time.com/time/specials/packages/article/0,28804,2101745_2102132_2102373,00.html" target="_blank">Person des Jahres</a> erklärt. Der arabische Frühling wanderte von Nordafrika über Chile, Spanien, Israel und Griechenland, dann auch unter dem Namen &#8220;Occupy Wall Street&#8221; in die USA und breitete sich mit dem <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/15-o/">15. Oktober</a> weiter global aus. (Occupy goes global / Menschen erobern öffentlichen Raum zurück (5 min):</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/dFh8Jvnnf6w?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span id="more-4469"></span>Entgegen vieler Erwartungen kam der Protest (über den von Stuttgart 21 hinaus) auch in Deutschland an. Es haben sich wie in anderen Ländern nach dem 15. Oktober auch Zeltcamps gebildet und Ilona und Marek haben einige Orte besucht und in einem Film die ganz unterschiedlichen <a href="../2011/12/occupy-weihnachtsbaum/" target="_blank">Eindrücke ihrer Occupy-Herbstreise</a> festgehalten.</p>
<p>&#8220;Occupy&#8221; ist vor allem die Vielfalt, und damit der vielfältige &#8211; und doch auch gemeinsame &#8211; Aufbruch in eine Welt, in der es Alternativen gibt. Keiner kann für alle sprechen, oft nicht einmal für viele. Es gibt kaum öffentlich sichtbare Führungspersönlichkeiten. Zuerst einmal spricht wieder jeder für sich, sagt damit &#8220;sie repräsentieren mich nicht&#8221; und gibt seine Stimme nicht mehr so einfach ab. Und Menschen sprechen miteinander. Menschen wie etwa solche in <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/08/israel-die-macht-der-platze/">Israel</a>, die vorher lange gar nicht mehr miteinander im Gespräch waren. Das &#8220;I care for you.&#8221;/&#8221;Du bist mir wichtig&#8221;, beeindruckte <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/10/das-wichtigste-was-es-gibt/">Naomi Klein</a> in New York am meisten. Vielerorts werden also <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/09/soziale-verbindung-neu-erfinden-die-spanische-burgerbewegung/">soziale Verbindungen neu erfunden</a>, in Europa ausgehend von der spanischen Bewegung der Empörten seit dem 15. Mai.</p>
<p>Manche sprechen davon, dass es schön sei, in dieser Protestbewegung so viele Gleichgesinnte zu treffen. Auch wir haben einige Gleichgesinnte in diesem Jahr kennengelernt, sind aber auch vielen Andersgesinnten begegnet (im realen wie im virtuellem Raum), wo oft auch das Verbindende zuerst einmal nicht spürbar war, sondern manchmal erst in Gesprächen hergestellt werden konnte. Das gelingt natürlich nicht immer. Es kostet Zeit und Geduld. Selbstverständlich gibt es dieses Verbindende, das Interesse an einer gerechteren Welt &#8211; allerdings scheinen die Wege dorthin &#8211; und auch die Art und Weise, wie wir diese Wege beschreiten wollen, oft sehr unterschiedlich.<br />
Es wird nach Forderungen gefragt. <a href="../2011/10/keine-liste-der-forderungen/" target="_blank">Es gibt keine</a>. Diese rEvolution ist anders. Es kann darin ein weltweites Umdenken gefunden werden, vielleicht ein <a href="../15-o-umschwung/">Umschwung</a>. Es wird vielerorts die Frage gestellt, wie wir als Menschen miteinander umgehen und leben wollen, wie wir Menschen vor Profite stellen können und jenseits von Lobbyismus, Einzelinteressen und Privatisierung wieder dem Gemeinwohl und dem öffentlichen Raum eine größere Bedeutung verschaffen können. Menschen erkennen ihre echten Bedürfnisse und sind offen, sich die ihrer Mitmenschen anzuhören. <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/06/das-grosse-spanische-gespraech/">Menschen hören einander zu</a>.</p>
<p>Das wettbewerbsorientierte Konkurrenzdenken wird langsam abgelöst, wenn Menschen erkennen, dass wir nurmehr miteinander kooperieren können, wenn wir weiter wollen. Nationalstaatliche Grenzen ergeben bei vielen der heutigen globalen Probleme keinen Sinn mehr (auch wenn diese gewohnheitsbedingt immer noch grundlegend sind für unser Denken und Handeln). Experten liefern uns heute viele sich widersprechende Antworten, von denen sie meinen, es wäre &#8220;die Lösung&#8221; oder gar &#8220;die Wahrheit&#8221;, obwohl wir wohl gerade neue Formen der kollektiven Intelligenz, des Miteinander Denkens und Handelns entwickeln müssen.<br />
Ansätze dazu finden sich in den neuen Demokratiebewegungen:<br />
Das Miteinander wird geübt, es wird nach sinnvollen und nachhaltigen Wegen geforscht, wie wir ein Zusammenleben organisieren können, das möglichst alle Menschen einbezieht. Gemeinsames Denken und mehr Konsens scheint ein möglicher Ansatz zu sein. Von 99 Prozent wird gesprochen und dieses Bild hat eine starke Symbolkraft. Doch zum &#8220;WIR&#8221; wird es erst, wenn wir potenziell 100 Prozent denken und fühlen können. Sonst bleibt es beim &#8220;wir&#8221; gegen &#8220;die&#8221;. Es kann dann im &#8220;Dagegen&#8221; steckenbleiben und wird kein &#8220;Dafür&#8221;. Dagegen ist OUT. Dafür ist IN.</p>
<p>Aber gerade mehr vom &#8220;Dafür&#8221; scheinen wir zu brauchen, um wirklich der Wandel zu sein. Wir verändern uns selbst, wie wir miteinander umgehen, wie wir denken, in Zeiten, in denen manche sagen: <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/08/es-haelt-nicht-mehr-neues-denken-neue-haltung/">Es hält nicht mehr</a> &#8211; und Umdenken und neue Haltungen gefragt sind.</p>
<p>In den Bewegungen, durch die Menschen auf den Plätzen und Camps, aber auch durch die Menschen, die vielleicht &#8220;nur&#8221; im Internet beteiligt sind, werden gemeinsam Grenzen im Denken überwunden und (Mit-)Gefühle wieder zugelassen. Dass dieser Prozess nicht leicht ist, ist auch bei all den tapferen Menschen zu sehen, die in den Camps der (sozialen) Kälte trotzen und an ihre Belastungsgrenzen im Miteinander stoßen. Plötzlich tauchen viele neue Perspektiven und Bedürfnisse anderer Menschen auf, die in einer Welt vereint, in das eigene Weltbild integriert werden wollen. Dafür braucht es oft viel Geduld, Zeit, Verständnis und Mitgefühl &#8211; und davon ist nicht immer ausreichend vorhanden. Wir lernen noch.</p>
<p>Das neue Alte ist vielleicht auch, dass Menschen den Mut fassen, ihre Masken fallen zu lassen und sich zu zeigen (oder sich auch erst einmal gerade eine Maske aufziehen, um anonym zu bleiben und für sich einzustehen).<br />
In jedem Fall erheben Menschen ihre Stimme, statt sie einfach abzugeben. Sie empören sich, sie engagieren sich. Das macht verletzlich, angreifbar und zugleich stark, weil die eigene Authentizität gelebt wird &#8211; und durch das Zuhören der Anderen auch gelebt werden kann, will und darf.</p>
<p>I care for me, I care for you. We care for us.</p>
<p>&#8220;Und es gibt schon ein Ergebnis, das sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat, das von New York bis zu den Abendessen in Berlin-Mitte oder Hamburg-Eppendorf reicht und ein weltweites Gespräch darüber in Gang gesetzt hat, wie wir leben [...] wollen: Der Slogan von den &#8220;99 Prozent&#8221; hat die Frage nach der Gerechtigkeit klarer gefasst als 100 Gewerkschaftskongresse.&#8221; (spiegel.de, 23.12.: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,805637,00.html" target="_blank">Der Aufstand hinter der Maske</a>)</p>
<p>Uns allen gute Gedanken und offene Herzen.<br />
Einen guten Rutsch und alles Gute für 2012!<br />
Uli + Tom</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Occupy Weihnachtsbaum</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 15:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uriebe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 geht zu Ende, das Fest der Liebe steht schon in der Tür. Ein paar Tage Zeit für Besinnlichkeit, Muße, Rückblick. Seit den weltweiten Massenprotesten vom 15.10.2011 haben sich auch in Deutschland Zeltcamps gebildet, die auf soziale und &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/12/occupy-weihnachtsbaum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2011 geht zu Ende, das Fest der Liebe steht schon in der Tür.<br />
Ein paar Tage Zeit für Besinnlichkeit, Muße, Rückblick.</p>
<p>Seit den weltweiten Massenprotesten vom 15.10.2011 haben sich auch in Deutschland Zeltcamps gebildet, die auf soziale und wirtschaftliche Missstände hinweisen wollen.<br />
Auf einer Spontanreise, der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/occupyme/" target="_blank">&#8220;OccupyMe!&#8221;-Tour</a>, haben Ilona und Marek einige Orte besucht und in einem Film die ganz unterschiedlichen Eindrücke ihrer Herbstreise festgehalten (80 min):</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/3MEPBxc3O9Q?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein frohes Fest und bis bald.<br />
Uli</p>
]]></content:encoded>
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		<title>The World We Want Is Us</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 00:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Stelling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ist ein Gedicht von Alice Walker zu Occupy, gefunden auf einer Unterstützerwebseite von Schriftstellern (http://occupywriters.com/). Ebenso wie die Schreibenden haben &#8211; angestoßen in den USA &#8211; auch Filmschaffende (http://www.occupyfilmmakers.com/) und seit 21. November nun auch Musiker (http://www.occupymusicians.com/) auf Webseiten ihre &#8230; <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/2011/11/the-world-we-want-is-us/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist ein Gedicht von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Walker" target="_blank">Alice Walker</a> zu Occupy, gefunden auf einer Unterstützerwebseite von Schriftstellern (<a href="http://occupywriters.com/" target="_blank">http://occupywriters.com/)</a>.</p>
<p>Ebenso wie die Schreibenden haben &#8211; angestoßen in den USA &#8211; auch Filmschaffende (<a href="http://www.occupyfilmmakers.com/" target="_blank">http://www.occupyfilmmakers.com</a>/) und seit 21. November nun auch Musiker (<a href="http://www.occupymusicians.com/" target="_blank">http://www.occupymusicians.com/</a>) auf Webseiten ihre Namen gesetzt unter</p>
<p><em>We, the undersigned  writers/filmmakers/musicians</em><br />
<em> and all who will join us, support Occupy Wall Street and</em><br />
<em> the Occupy Movement around the world.</em></p>
<p>Hier das Gedicht von Alice Walker:</p>
<p><span style="color: #993300;">It moves my heart to see your awakened faces;<span id="more-4384"></span></span></p>
<p><span style="color: #993300;">the look of “aha!”</span></p>
<p><span style="color: #993300;">shining, finally, in</span></p>
<p><span style="color: #993300;">so many</span></p>
<p><span style="color: #993300;">wide open eyes.</span></p>
<p><span style="color: #993300;">Yes, we are the 99%</span></p>
<p><span style="color: #993300;">all of us</span></p>
<p><span style="color: #993300;">refusing to forget</span></p>
<p><span style="color: #993300;">each other</span></p>
<p><span style="color: #993300;">no matter, in our hunger, what crumbs</span></p>
<p><span style="color: #993300;">are dropped by</span></p>
<p><span style="color: #993300;">the 1%.</span></p>
<p><span style="color: #993300;">The world we want is on the way; Arundhati</span></p>
<p><span style="color: #993300;">and now we</span></p>
<p><span style="color: #993300;">are</span></p>
<p><span style="color: #993300;">hearing her breathing.</span></p>
<p><span style="color: #993300;">That world we want is Us;  <em>united</em>;  already moving</span></p>
<p><span style="color: #993300;">into it.</span></p>
<p>&#8212;-</p>
<p>Quelle: <a href="http://occupywriters.com/works/by-alice-walker" target="_blank">http://occupywriters.com/works/by-alice-walker</a></p>
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